Die IGK Tour 2010 führte von Düsseldorf mit dem Zug auf dem Hinweg bis nach Insbruck, von dort an über abenteuerliche und kleine Pässe in die Dolormiten, am Gardasee vorbei, quer durch Österreich, Badeeinlage am Stanberger See, und zurück von München wieder nach Düsseldorf per Bahn. Von größeren Schäden sind wir diesmal verschont geblieben. Ulli verblieb am ersten Tage mit einem Virus zurück, und brach die Tour ab. Richard testete die Standfestigkeit seines Motorschutzbügels bei einem Platzgerangel mit Harry. Ansonsten war es eine sehr zügige Tour, mit lediglich zwei kleinen Schauern, und sehr hohen Temperaturen in den Mittagsstunden.
Auf der Hinfahrt am Düsseldorfer Hauptbahnhof lief das Viertelfinale Deutschland gegen Spanien mit dem bekannten ernüchternden Ergebnis auf dem mitgebrachten kleinem Display.
Die ersten Tage waren wetter- und straßenbedingt einfach ein Traum. Eine Menge Verfahrer und Umkehraktionen fanden statt.
Ernsthafte Hindernisse bildeten die wahnsinnigen Fahrradfahrer, die mit ihren dünnen Hemdchen und kurzen Buchsen mit bis zu 65 kmh die Pässe herunter raste, und ein Überholen doch beschwerten.
Die Parkstraßen waren bis auf den Sonntag erfreulicher Weise sehr übersichtlich, es gab kaum Gegenverkehr. Einige holländische Wohnmobil und Wohnwagen-Gespannfahrer zeigten wie gewohnt ihre deutliche Breite und Dominanz in den engen Keren, konnten aber alle bezwungen werden.
Harrys Maschine verbrauchte diesmal mehr Kühlwasser als Benzin, sodass ab und zu angehalten werden musste um den Vierzelyinder mit neuem Wasser wieder zu kühlen.
Recht zügige Pass Auf- und Abfahrten in mitten der Dolormiten. Waghalsiges Überholen durch zwei Rennsemmel im Kurvengeschlängel im Tal, mit einem Ohrenbetäubenden Lärm aus der Auspufftüte, wobei die beiden Fahrer sich später auf der Passhöhe als freundliche Gabi und Susi entpuppten.
Trotz allem Schwitzen, Magenbeschwerden, Verfahraktionen, waren alle glücklich anschließend wieder mit einem kühlen blonden Bier vereint am Bahnsteig München.